HOME:buddy
Das Projekt „HOME:buddy“ bringt geflüchtete Jugendliche mit Studierenden und anderen Erwachsenen zusammen. Sozialpädagogisch begleitet erstellen die Mentor*innen und die Jugendlichen Pläne für Bildung und Karriere.

Die Beziehung zu einer Vertrauensperson eröffnet Wege der gesellschaftlichen Teilhabe. Es werden Begegnungen ermöglicht, wie etwa Kochabende, Wohnungsrenovierungen, Frauenstammtische etc. Jeden Nachmittag und Abend plaudern die geflüchteten Jugendlichen mit ihren Mentor*innen und Buddies im Café PROSA. Für viele geflüchtete Jugendliche ist dies der erste private Kontakt zu Menschen aus der Aufnahmegesellschaft und ein wichtiger erster Schritt sich sicher und zuhause zu fühlen. In den ersten beiden Projektjahren konnten bereits mehr als 200 Mentor*innen gewonnen werden.
Professionell begleitete Buddies
Im Verlauf der Projektzeit stehen den Buddies und Mentor*innen Supervisionen zur Verfügung und gegebenenfalls gibt es auch sozialarbeiterische Unterstützung. In mehreren Fortbildungen werden die Mentor*innen zusätzlich in ihrer Rolle gestärkt und es wird ihnen wertvolles Wissen in Bereichen wie Rassismuskritische Kompetenz, Asylrecht, Flucht und Psyche sowie traumasensibles Lernen vermittelt. Das wichtigste ist aber, dass die Buddy-Paare miteinander und voneinander lernen.
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