Beat the Silence – akustisch barrierefreie Konzerte
Konzerte können auch für hörbeeinträchtigte Menschen eine sinnliche Erfahrung von Musik sein. Beat the Silence ist eine Konzertreihe rhythmusreicher Performances, die mithilfe besonderer Features garantiert zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Unterstützt mit Gebärdensprache, verstärkten Vibrationen, einer induktiven Höranlage, Schriftdolmetschung und Lichtshow werden akustischen Barrieren überwunden und Inklusion gelebt. Neben musikalischen Acts gibt es außerdem eine Ausstellung von „Hands Up“ zum Thema „Hören“.

Konzerterlebnis auch für Menschen mit Hörbeeinträchtigung
Mit der Veranstaltungsreihe erleichtert Beat the Silence – Kulturverein für Chancengleichheit den Zugang zu Kulturangeboten für Personen mit Cochlea-Implantaten und anderen Hörgeräten, aber auch für gehörlose Personen sowie gut hörende Menschen. Sie schaffen somit einen gemeinsamen Raum, wo Menschen unabhängig von ihrem Hörvermögen gemeinsam Musik genießen können. Beat the Silence zeigt ein vielfältiges künstlerisches Programm mit viel Percussion, Beats und weiteren musikalischen Schmankerln.

Die Künstlerinnen und Künstler bei Beat the Silence sind auf unterschiedliche Weise selbst in das Thema Gehörlosigkeit involviert: Weil sie es selbst sind (etwa eine Profisängerin mit zwei Cochlea-Implantaten), weil sie sich mit dem Thema schon bei vergangenen Veranstaltungen auseinandergesetzt haben oder weil sie bei ähnlichen Veranstaltungen performt haben.
Allein im ersten Projektjahr 2023/24 nahmen mehr als 500 Personen an den transdisziplinären Musikreisen von Beat the Silence teil, unter anderem bei einem akustisch barrierefreien Musiktheaterstück für Kinder.
Von Auftragswerk über Bodypercussion bis zu Deaf-Slam
2024/25 wurde das Repertoire noch ausgeweitet: Etwa mit dem ersten Auftragswerk eines professionellen Schlagzeugerduos. Mit orchestralen Playbacks, Lichteffekten, dynamischen Settings und geballter Energie machten sie Inklusion auf eindrucksvolle Weise spürbar. Ein Percussionist begeisterte wiederum mit einer mitreißenden Bodypercussion-Performance, die das Publikum aktiv einbezog, und es traten auch wieder Gebärdenpoet*innen auf. In der Bühne im Hof in St. Pölten begeisterte eine Deaf-Slam-Performance – eine Kunstform, die ohne gesprochene oder gebärdete Sprache auskommt und allein durch Ausdruckskraft und Kreativität wirkt.