365 Tage für LICHT INS DUNKEL
Viele verbinden LICHT INS DUNKEL verständlicherweise mit der Weihnachtszeit. Dabei machen wir uns ganzjährig für Inklusion stark. Genauso wie die vielen Einzelpersonen, Vereine und Unternehmen, die das ganze Jahr über Charity-Aktionen veranstalten.

Etwa 60 Prozent der Spenden, die uns anvertraut werden, stammen von Privatpersonen. Das sind Einzelspenden, aber auch das Ergebnis privater Sammelaktionen, zum Beispiel bei Geburtstagsfeiern und Jahrestagen, oder wenn bei einem Begräbnis um Geldspenden statt Blumen gebeten wird.

Auch viele Vereine und Organisationen stellen sich in den Dienst der guten Sache. Dazu zählen Pfadfinderinnen und Pfadfinder, freiwillige Feuerwehren und die Feuerwehrjugend, die Landjugend, Tourismusvereine oder Fremdenführer-Verbände, Sportclubs oder Kulturvereine. Einerseits sammeln sie im Rahmen der ORF-Aktionen wie dem Ö3-Weihnachtswunder oder dem Friedenslicht, andererseits organisieren sie eigene Charity-Events. Da wird gegolft, gelaufen, geradelt oder mit Schneeschuhen bzw. Tourenskiern gewandert, wobei jeder zurückgelegte Kilometer in Geld umgewandelt bzw. das Startgeld zweckgewidmet wird. Da treten Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Disziplinen ohne Gage auf, damit das Eintrittsgeld an LICHT INS DUNKEL gehen kann. Auch einige Bälle werden alljährlich zu unseren Gunsten veranstaltet.

All diesen vielen kleineren und größeren Aktionen gebührt unser Dank. Sie sind nicht nur wichtige Spendeneinnahmen für uns, sondern bringen auch Menschen zusammen, mit dem Gedanken der Inklusion im Herzen. Und das freut uns besonders.
Voller Einsatz schon in der Schule
Gerade Schülerinnen und Schüler zeigen sich sehr engagiert, wenn es um den Einsatz für LICHT INS DUNKEL geht. Im Rahmen der Ö3-Wundertüte sammeln sie jedes Jahr alte Handys (2025 waren es 11.723 Stück). Viele beteiligen sich auch an den LICHT INS DUNKEL-Schulläufen oder stellen eigene Aktionen auf die Beine. Besonders kreativ zeigte sich etwa die Mittelschule Kühnsdorf im Jahr 2025. Die Schülerinnen und Schüler bauten und verzierten gleichzeitig 336 Lebkuchenhäuser und stellten damit einen neuen Rekord auf. Durch Patenschaften und Firmensponsorings sammelten sie zudem Geld für unseren Soforthilfefonds.
Auch das Schul-Sozialprojekt Zukunftsheld*innen ist beliebt. Dabei verrichten Schülerinnen und Schüler leichte Tätigkeiten in ihrer Umgebung. Ihre Auftraggeberinnen und Auftraggeber spenden den „Stundenlohn“ dann an uns. Das Projekt wurde 2017 an der HTBLuVA in Salzburg ins Leben gerufen und findet Jahr für Jahr begeisterte Mitstreiterinnen und Mitstreiter.
Unternehmerisches Engagement mit Herz

Kreativität beweisen auch viele Unternehmen: Sie bringen LICHT INS DUNKEL-gebrandete Produkte auf den Markt und kooperieren dabei mit dem Handel, der wiederum einen Teil der Einnahmen an uns überreicht. Medienunternehmen stellen ihre Außenwerbeflächen zur Verfügung oder legen ihren Printprodukten Zahlscheine bei. In Einkaufszentren können Gutscheine zugunsten LICHT INS DUNKEL erworben werden. So manche Firma setzt auch auf die verbindende Kraft von Sport, andere wiederum richten einen Galaabend aus. Es finden auch jedes Jahr Auktionen statt, von denen einige über die Plattform Aurena realisiert werden. So wurden im April 2026 beispielsweise zwei lebensgroße Dinosaurier versteigert. Vor Weihnachten können zudem wieder speziell gestaltete Unikate von Gmundner Keramik in Kooperation mit der Lebenshilfe Salzburg bei einer Auktion erworben werden.

Es gibt also viele Möglichkeiten, LICHT INS DUNKEL das ganze Jahr über zu unterstützen und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie von armutsgefährdeten Kindern und ihren Familien in Österreich zu stärken. Wir bedanken uns bei all den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr Engagement und ihre gelebte Solidarität.